Marc Jurić wird von FDP für Backnanger Bucht ins Landtagsrennen geschickt

Marc Jurić ist derzeit Parlamentarischer Berater für Bildung, Sport und Bundeswehr sowie stellvertretender Pressesprecher der FDP-Landtagsfraktion im Landtag von Baden-Württemberg. Eine berufliche Veränderung steht aber an: „Ab Mai wird er zur Landeshauptstadt Stuttgart wechseln und dort für die Erarbeitung und Umsetzung eines neuen Konzepts für die nachhaltige Steuerung des milliardenschweren Haushalts leiten und die Finanzen der sechstgrößten Stadt in Deutschland verantwortlich sein.“, sagt der Kreisvorsitzende, stellvertretende Vorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP/DVP-Landtagsfraktion Jochen Haußmann, der sich über einen „sehr kompetenten Kandidaten“ freut, „wie an dessen Werdegang zu sehen ist.“
Dazu gehört auch dessen Zeit als Zeitsoldat und als Offizier bei der Bundeswehr: Heute setze er durch sein Engagement als Reservist im Heimatschutz ein Zeichen dafür, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich ist. Jurić: „Sie ist nicht zum Nulltarif zu haben, sondern jeder Mensch muss mit seinen Begabungen seinen Beitrag zum Erhalt unserer Gesellschaft leisten.“ Ergänzend hebt er die Wichtigkeit des Ehrenamts hervor. Marc Jurić ist auch kirchlich in seiner Heimat verwurzelt, hält selbst Wortgottesdienste und setzt sich für ein ökumenisches Miteinander ein.
In Bezug auf seine politische Haltung sagt Jurić auch mit Blick auf die Ergebnisse der Bundestagswahl: „Ich stehe für einen klaren und neuen Kurs in meiner Partei. Bei mir gehen Mut und Verantwortung Hand in Hand. Ich bin mir für nichts zu schade und schon gar nicht drücke ich mich davor, auch schwierige politische Entscheidungen zu treffen. Dafür sind wir nun einmal Politiker. Die Probleme werden nicht einfacher und weniger. Es braucht viel mehr Politikerinnen und Politiker, die ihre Stimme für ihre Heimat, ihre Werte und ihre Freiheit erheben. Diese großartige Rückendeckung des einstimmigen Nominierungsergebnisses verstehe ich als große Ehre und Verpflichtung.“
Mit ihm geht Tanja Beierlein als Zweitkandidatin ins Rennen: Die 50-jährige ist Sozialpädagogin mit einem Schwerpunkt auf Qualitätsentwicklung und Erwachsenenbildung im Ganztagsgrundschulbereich, bei dem sie sich mit Jochen Haußmann und Ruben Hühnerbein einig ist, dass sich dringend etwas an der Landespolitik ändern muss: „Ich möchte mich für eine zukunftsorientierte und praxisnahe Bildungspolitik starkmachen, die alle Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und die Qualität im Bildungssystem nachhaltig verbessert. Dabei ist mir besonders eine klare und liberale Haltung in der Bildungs- und Sozialpolitik wichtig, um Baden-Württemberg fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Ich möchte dafür kämpfen, dass das Bildungssystem allen Kindern gerecht wird – unabhängig von Herkunft oder sozialen Gegebenheiten. Unsere Schule muss ein Ort sein, an dem die Potenziale jedes Einzelnen gefördert werden und auf die sich ständig verändernde Welt von morgen vorbereitet wird.“ Dazu zähle für sie insbesondere, „dass wir die seit Jahren überdurchschnittlich hohe Zahl von Schulabgängern ohne Abschluss mit einem Anteil über sechs Prozent wirkungsvoll absenken. Denn wer keinen Abschluss hat, hat in unserer Gesellschaft die wenigsten Chancen.“
